Die Region Sardinien hat eine bedeutende Umweltinitiative ins Leben gerufen und bietet Zuschüsse für Solaranlagen und Stromspeichersysteme für den Eigenverbrauch in Privathaushalten. Das Programm ist Teil des Engagements der Insel für erneuerbare Energien und den ökologischen Wandel. Anfänglich stehen bereits 20 Millionen Euro zur Verfügung, und bis 2030 wird mit einer Gesamtfinanzierung von über 100 Millionen Euro gerechnet.
Voraussetzungen für Solarzuschüsse auf Sardinien
Die Zuschüsse decken alle Kosten für Lieferung und Installation der Photovoltaikanlage, einschließlich Mehrfachrisikoversicherung, planmäßiger Wartung und Überwachung der Systemleistung. Förderberechtigt sind Haushalte mit Wohnsitz auf Sardinien und einem ISEE-Wert (Indikator für die wirtschaftliche Situation) von unter 15.000 Euro. Vorrang haben Familien mit dem niedrigsten Einkommen und der geringsten installierten Leistung, um Fairness und eine maximale soziale Wirkung zu gewährleisten.
So können Fördergelder für Photovoltaikanlagen beantragt werden
Die Anträge werden von Privatpersonen eingereicht, die für die Installation auf lokale Unternehmen angewiesen sind. Das Programm unterstützt die regionale Wirtschaft, indem es sardische Unternehmen in jeden Schritt einbezieht. Allein im Jahr 2025 werden 209 lokale Unternehmen durchschnittlich jeweils sechs Anlagen installieren und damit Regionen wie Sassari, Nuoro, Oristano, Südsardinien und Cagliari abdecken.
Erste Ergebnisse des Programms
Die Resonanz war äußerst positiv. Von den 5.644 bewilligten Anträgen werden die ersten 1.290 im Jahr 2025 gefördert, die übrigen sollen 2026 und 2027 finanziert werden. Die für 2025 genehmigten Anlagen werden die heimische Solar- und Speicherkapazität um 17,648 Gigawatt erhöhen.
Antonio Piu, Regionalrat für öffentliche Bauvorhaben, sagte:
„Die ersten 1.016 Photovoltaikanlagen werden umgehend in Haushalten mit einem durchschnittlichen ISEE von bis zu 7.500 Euro installiert. Dieses Programm richtet sich vorrangig an die bedürftigsten Familien und wird dazu beitragen, die Energiekosten zu senken und gleichzeitig nachhaltige Energie auf Sardinien zu fördern“
Ökonomische und ökologische Auswirkungen
Das Programm erhöht nicht nur die heimische Solarstromkapazität, sondern fördert auch die lokale Beschäftigung, da ein hoher Prozentsatz sardischer Unternehmen daran beteiligt ist. Darüber hinaus hat die Region einen 20-Jahres-Fonds eingerichtet, um weiterhin Projekte im Bereich erneuerbare Energien zu finanzieren und so langfristig ein Wachstum in Bezug auf Eigenversorgung und Nutzung grüner Energie sicherzustellen.