Orbetello: Diese Lagunenstadt bietet Strandleben direkt vor der Haustür

Übernachten Sie in Orbetellos Lagunenstadt, radeln Sie durch Pinienwälder, schwimmen Sie in Feniglia und Giannella und schnorcheln Sie anschließend in den klaren Buchten rund um Monte Argentario.
Was man in Orbetello sehen kann
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Wer in Orbetello ankommt, findet eine Lagunenstadt vor, von der aus das offene Meer nur wenige Schritte entfernt ist. In diesem Winkel der Toskana vereinen sich lange Sandstrände mit felsigen Buchten, die von schattigen Pinienwäldern gesäumt und von kristallklarem Wasser umspült werden. Ein ungewöhnlicher Kontrast in Italien, der diesem Abschnitt der Maremma seinen ganz eigenen Charakter verleiht.

Zu den Highlights in Orbetello gehören Radtouren durch die Pinienwälder, entspanntes Baden und Schnorcheln im glasklaren Meer.

Wo befindet sich Orbetello und warum fällt es sofort ins Auge? 

Orbetello liegt in der südlichen Maremma, erstreckt sich über eine Lagune und ist durch einen schmalen Damm mit dem Monte Argentario verbunden. Zu beiden Seiten befinden sich zwei lange Sandstrände: Feniglia im Süden und Giannella im Norden.

Diese ungewöhnliche Anordnung verleiht dem Besucher das Gefühl, der Ort schwebe zwischen Lagune und Tyrrhenischem Meer. Im einen Moment blickt man auf stilles, silbriges Wasser mit vereinzelten Fischerhütten, und im nächsten sieht man das offene Meer und weite Strände – alles nur eine kurze Fahrt mit dem Rad oder Auto entfernt.

Drei legendäre Strände: Feniglia, Giannella und Ansedonia

Entlang dieses Küstenabschnitts ist die Wasserqualität durchgehend hoch und ein Großteil der Küstenlinie ist von Naturschutzgebieten umgeben.

Feniglia: Sieben Kilometer voller Rehe und Kiefernduft

Feniglia ist ein langer Bogen aus hellem Sand, der sich über etwa sieben Kilometer erstreckt und einen flachen, sanft abfallenden Meeresboden aufweist.

Er grenzt an das Naturschutzgebiet der Dünen von Feniglia, einen dichten Kiefernwald, der selbst im August kühl ist, zahlreiche Rehe beherbergt und Teil der typisch mediterranen Macchia ist. Radwege führen über von Bäumen gesäumte Wege und fast direkt zum Strand.

Giannella: Acht vom Wind geformte Kilometer lang

Auf der Nordseite erstreckt sich Giannella über etwa acht Kilometer mit feinem Sand und ruhigem, in Ufernähe allmählich tiefer werdendem Wasser.

Die beständigen Winde sind bei Segel- und Windsurfbegeisterten beliebt, welche die weiten, offenen Flächen zum Aufrüsten ihrer Boards und Segel nutzen. An klaren Tagen bietet der Blick zurück auf den Monte Argentario eine spektakuläre Kulisse.

Ansedonien: Meer und Archäologie

Weiter südlich präsentiert sich Ansedonia mit Sand, der mit kleinen Kieselsteinen durchsetzt ist, und einem etwas wilderen Erscheinungsbild. Das Meer ist hier klar und im Gegensatz zu Feniglia oder Giannella oft tiefer.

Ganz in der Nähe befinden sich die Tagliata Etrusca und die Spaccata della Regina – beeindruckende Überreste antiker etruskisch-römischer Wasserbaukunst, die in den Fels gehauen wurden.

Argentario: Zwischen klaren Buchten und atemberaubenden Meeresgründen

Überquert man den Damm, der Orbetello mit Monte Argentario verbindet, verändert sich die Landschaft fast schlagartig. Die Küste wird felsig, kleine Buchten erscheinen zwischen den Landzungen, und das Wasser nimmt hellere, intensivere Farbtöne an.

Cala del Gesso – leicht zu erreichen

Einer der bekanntesten Orte, die Cala del Gesso, besticht durch helle Kieselsteine, tiefblaues Wasser und eine abgeschiedene Atmosphäre. Man erreicht die Bucht über einen absteigenden Pfad, der auf dem Rückweg etwas anspruchsvoller ist.

Cala Galera – in Hafennähe

Nahe des gleichnamigen Jachthafens bietet Cala Galera einen abwechslungsreichen Strand aus Sand und Kieselsteinen sowie oft ruhiges Wasser. Die Bucht ist über eine unbefestigte Straße erreichbar, im Gegensatz zur Cala del Gesso weniger anstrengend und bietet eine ruhigere Atmosphäre als die anderen Badeorte.

Acqua Dolce – Schnorcheln in Schluchten und kleinen Höhlen

Felsige Ausläufer, Kieselsteine, wechselnde Wassertiefen und zahlreiche natürliche Verstecke für Meereslebewesen: Dies ist das ideale Reiseziel für Schnorchler.

La Bionda – weißer Sand nur wenige Schritte von Porto Ercole entfernt

Hier finden Sie hellen Sand, einen bequemen Zugang und relativ nahe Parkplätze. Das Wasser ist klar, der Meeresboden sandig und daher auch für kleine Kinder geeignet. Der Strand ist größtenteils öffentlich zugänglich und in der Nähe befinden sich einige Restaurants und Bars.

Gerichte aus der Lagune

Die Küche von Orbetello ist eng mit dem Rhythmus der Lagunen-Fischerei verbunden. Bottarga di muggine – eingelegter Meeräschenrogen – ist die lokale Spezialität: fest, herzhaft und hocharomatisch. Er wird über ein einfaches Pastagericht gehobelt oder in dünnen Scheiben mit gutem toskanischem Olivenöl serviert, wo die salzige Würze den Geschmack perfekt zur Geltung bringt.

Sie werden hier auch auf Blaufisch, Aal und Meeräsche stoßen, die meist über Holzkohle gegrillt oder nach traditionellen Rezepten langsam geschmort werden. Neben dem Fang des Tages finden sich die herzhaften Aromen der Maremma: Wildgerichte, insbesondere Wildschwein, rustikale Suppen und saisonales Gemüse, welche die landwirtschaftlichen Wurzeln der Region ebenso widerspiegeln wie das Meer.

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