Kost, Logis und Prämien: Wie die Insel Elba den Ärztemangel zu bekämpfen versucht

Insel Elba
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Kristallklares Wasser, atemberaubende Landschaften und Natur zum Entdecken. Der Charme der Insel Elba zieht jedes Jahr italienische und ausländische Touristen an. Allerdings muss sich auch die örtliche Verwaltung mit dem Ärztemangel auf der Insel auseinandersetzen. Aus diesem Grund ist die Region Toskana dabei, ein Anreizpaket zur Anwerbung von Ärzten zu verabschieden. Wie? Finden wir es gemeinsam heraus.

Es handelt sich um ein außergewöhnliches Projekt der Region Toskana, um das Problem des Ärztemangels in einigen Randgebieten zu lösen und insbesondere das Personal des Krankenhauses auf der Insel Elba zu stärken, die vor allem im Sommer viele Touristen empfängt.

Der entsprechende Beschluss wird demnächst der Junta vorgelegt und sieht zahlreiche wirtschaftliche und berufliche Anreize vor, die für 2023 mit 2,5 Millionen Euro gefördert werden. Dabei handelt es sich um Vorschläge für eine 38-Stunden-Woche, die mehrere Vorteile bieten:

  • Wirtschaftlicher Anreiz von zweitausend Euro brutto pro Woche
  • Vorschuss von 75 % der Transferkosten
  • Kantinenservice oder Erstattung von Mahlzeiten
  • Unterbringung durch die Asl oder Vereinbarung mit Hotels, deren Kosten von der Asl getragen werden
  • Möglichkeit der Ausübung von Intramoenia in eigenen Räumlichkeiten
  • Rabatte und Vereinbarungen für Sonnenschirme, Kino, Wäscherei, Restaurants, Fitnessstudio, Auto- und Motorradverleih

Doch wie werden die Ärzte rekrutiert? Zunächst wird eine Liste von Fachkräften erstellt, die bereits im regionalen Gesundheitssystem beschäftigt sind und für begrenzte Zeiträume in Randgebieten zur Verfügung stehen. Außerdem werden spezielle Auswahlverfahren für die Anwerbung und Einstellung von Fachkräften durchgeführt, die den Bedürfnissen der Randgebiete gerecht werden können, wobei in den Ausschreibungen eine besondere Weiterentwicklung und Dauerhaftigkeit vorgesehen ist.

Der Beschluss sieht vor, dass die überstellenden Ärzte 50 % der Vergütung für den Beitritt zum Projekt erhalten, der Restbetrag wird im ersten Monat nach Erbringung der Leistung ausgezahlt. Die Fachärzte würden außerdem einen Zuschlag von 50 % für die berufliche Position erhalten, die sie zum Zeitpunkt der Versetzung innehatten: Dies würde sich auf etwa drei- bis viertausend Euro pro Jahr belaufen.

Die Anstellung erfolgt nicht auf unbestimmte Zeit, sodass für diejenigen, die sich für einen Einstieg entscheiden, bereits nach drei bis sechs Jahren Karrieremöglichkeiten bestehen. Tatsächlich sieht der Vertrag einen dreijährigen Aufenthalt in der Vorstadt vor. Ab dem zweiten Jahr kann die Fachkraft dann einen neuen Arbeitsplatz in einer der zentralsten Einrichtungen der Asl angeben, zu dem sie sich nach Ablauf der drei Jahre versetzen lassen möchte.

Einem neu eingestellten Arzt in der Randregion wird nach Ablauf der Probezeit ein höherer wirtschaftlicher Wert als in der normalen Laufbahn gewährt. Wenn er sich entscheidet, sechs Jahre zu bleiben, werden zusätzliche Anreize geboten.