10 Dinge, die Sie in Italien niemals tun sollten

Diese Dinge sollten Sie lieber sein lassen, wenn Sie es sich mit den Italienern nicht verscherzen möchten / Pixabay
Diese Dinge sollten Sie lieber sein lassen, wenn Sie es sich mit den Italienern nicht verscherzen möchten / Pixabay
28 Januar 2019, Eleonora Passetto

Wenn Sie in ein anderes Land kommen, fallen Ihnen viele Kleinigkeiten auf, die anders sind. Oft wirken diese verschiedenen Gewohnheiten, Bräuche, Traditionen und Verhaltensweisen fremd und unverständlich. Damit Sie sich in Italien direkt wie zu Hause fühlen und im Umgang mit den Italienern nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern, haben wir diese Liste zusammengestellt: 10 Dinge, die Sie in Italien lieber nicht tun sollten.

1. Trinkgeld geben

In Italien ist es nicht obligatorisch, Trinkgeld zu geben. Die Kellner in Italien verdienen normalerweise ordentliche Gehälter, sodass sie von ihren Kunden keine großen Trinkgelder erwarten. Dies bedeutet nicht, dass diese nicht geschätzt werden. Aber das Trinkgeld basiert nicht auf einer genauen Berechnung, sondern hängt in der Regel vom Gesamtpreis, vom Restaurant, dem Service und dem Essen ab.

2. Nach 11 Uhr Cappuccino trinken

Der Cappuccino ist eines der berühmtesten italienischen Getränke zum Frühstück. Oft wird er morgens zu einem Croissant oder einem süßen Gebäck getrunken. Deshalb ist es ein absolutes Tabu, sich einen Cappuccino zu Pasta zu bestellen. Der Geschmack des Kaffees würde sämtliche anderen Geschmacksreize des Essens übertrumpfen. Wenn Sie unbedingt einen Kaffee zum Mittagessen trinken möchten und gerne einen Schuss Milch im Kaffee habe, bestellen Sie sich lieber einen Macchiato.

3. Pasta mit Fisch oder Meeresfrüchten mit Käse bestreuen

In Italien ist dies mit einem Hochverrat vergleichbar. Die Italiener haben eine sehr starke Beziehung zum Essen und äußerst genaue Vorstellungen darüber, was getan werden kann und was nicht. Dies ist eines der Dinge, die Sie besser unterlassen sollten.

4. Spaghetti klein schneiden

Schneiden Sie bloß nicht Ihre Spaghetti klein! Nicht in Italien! Hier werden mehr Spaghetti gegessen als sonstwo auf der Welt und es existiert eine regelrechte „Pasta-Etikette“. Einer der schlimmsten Fauxpas, den man im Land des Stiefels begehen kann, ist, Spaghetti mit Messer und Gabel zu essen. Richtig ist man die langen Nudeln, indem man sie um die Gabel wickelt.

5. Fettuccine Alfredo bestellen

Etwas Kurioses: In den meisten italienischen Restaurants außerhalb Italien findet man dieses Gericht aus Pasta, Butter und Parmesan, manchmal mit geröstetem Hähnchenfleisch oder Sauerrahm, auf der Speisekarte. In Italien ist dieses Essen jedoch weitestgehend unbekannt. Die echten Fettuccine „Alfredo“ werden nur im Restaurant ll Vero Alfredo, auch als „Fettuccine-Kaiser“ bekannt, in Rom serviert. Hier können Sie das Originalrezept probieren, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

6. Tanktop und Flipflops bei der Kirchenbesichtigung

An heiligen Orten in Italien müssen Sie angemessen gekleidet sein. Wenn Sie im Sommer unterwegs sind und Sie kurze Kleidung tragen, danken Sie daran, ein Tuch einzustecken, um nicht allzu viel Haut zu tragen. Männer müssen selbstverständlich ihre Kopfbedeckung ablegen.

7. Mit Englisch kommt man immer weiter

Leider wird in Italien nicht sehr viel Englisch gesprochen, also machen Sie sich keine großen Hoffnungen. In den touristischen Städten werden Sie keine Probleme haben, sich mit den Italienern auf Englisch zu verständigen. Im Rest des Landes sieht dies aber ganz anders aus. Führen Sie am besten immer ein kleines Taschenwörterbuch mit den wichtigsten Redewendungen dabei.

8. Pünktlichkeit

Das Konzept von Zeit ist in Italien ziemlich dehnbar. Eine für 11 Uhr geplante Führung kann locker erst um 11.30 Uhr beginnen. Dies gilt auch für die Öffnungszeiten vieler Orte und für die öffentlichen Verkehrsmittel. Viele Geschäfte und Einrichtungen schließen zur Mittagszeit und an mindestens zwei Tagen der Woche. Vergewissern Sie sich immer, dass der Ort, den Sie besuchen möchten, auch tatsächlich geöffnet ist.

9. Alle Italiener sind Mafiosis

Die Mehrheit der Italiener hat kein Problem damit, über die Mafia zu sprechen. Aber es ist ziemlich beleidigend anzunehmen, dass alle in Morde und Korruption verwickelt sind.

10. Ein Taxi wie in New York per Handzeichen rufen

In Italien kann man die Taxis nicht auf der Straße anhalten, wie wir es oft aus amerikanischen Filmen gewohnt sind. Hier müssen die Taxis entweder per Anruf oder App angefordert werden oder Sie müssen sich zu einer Taxihaltestelle begeben.

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