Coronavirus und Rechnungen in Italien: So reduzieren Sie Ihre Kosten während der Ausgangssperre

Diese einfache Anleitung von Facile.it hilft Ihnen dabei, Ihren Strom- und Gasverbrauch zu senken

Gtres
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13 April 2020, Redaktion

Zu Hause zu bleiben bedeutet natürlich, mehr Strom, Wasser und Gas zu verbrauchen. Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Versorgungsrechnungen der Italiener aus?

Während die Einstellung der Produktionsaktivitäten zu einem Rückgang der Rohstoffkosten für Strom und Gas geführt hat, bedeutet dies nicht automatisch eine Reduzierung der Energiekosten. Laut dem Vergleichsportal Facile.it werden viele italienische Haushalte aufgrund der Ausgangssperre einen gestiegenen Verbrauch registrieren.

Was kann man unternehmen, um während der Ausgangssperre unnötige Kosten für Strom, Wasser und Gas zu vermeiden?

Achten Sie auf den Preis: fest oder variabel?

Die Senkung der Rohstoffkosten führt nicht unbedingt zu einer Reduzierung der Energiekosten. Der erste Rat für diejenigen, die einen Vertrag mit einem Anbieter auf dem freien Markt abgeschlossen haben, ist daher, den Vertrag zu überprüfen. Vorsicht bei Verträgen mit Festpreisen: Die Kosten für die Energiekomponente der Rechnung werden bei Vertragsabschluss festgelegt und erst bei Erneuerung des Vertrags nach Beendigung der Laufzeit, die normalerweise auf 12 oder 24 Monate festgelegt ist, überprüft und ggfs. angepasst. In diesem Fall ändern sich die Tarife für den Kunden also nichts; die Rechnung könnte aufgrund des gesteigerten Verbrauchs jetzt sogar höher ausfallen.

Wer einen Vertrag mit einem variablen Preis hat, könnte dagegen bereits in den kommenden Rechnungen einen Rückgang der Kosten für die Energiekomponente feststellen. Dieser Posten variiert regelmäßig gemäß einigen Referenzindizes, die häufig mit der Entwicklung der Rohstoffkosten verknüpft sind. Seien Sie jedoch vorsichtig, da der Referenzindex von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein kann. Sie müssen daher sicherstellen, dass Ihr Vertrag mit den derzeit sinkenden Indizes verknüpft ist.

Erwägen Sie einen Wechsel zum freien Markt

Obwohl noch mehr als ein Jahr bis zum Ende des verstärkten Schutzes im Strom- und Gassektor verbleibt, könnte die aktuelle Situation die richtige sein, um über Wechsel zum freien Markt nachzudenken. Einige Anbieter wenden niedrigere Kosten für die Energiekomponente an als die geschützten. Daher ist es wahrscheinlich, dass viele ihre Tarife in den kommenden Wochen erheblich senken werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein Wechsel zum freien Markt in den nächsten Wochen könnte daher nicht nur einen wettbewerbsfähigen Preis sichern, sondern ihn auch für die Dauer des Vertrags sichern, während die geschützten Tarife am 1. Juli erneut angepasst werden und nicht bekannt ist, ob sie beibehalten werden oder steigen.

Überlegen Sie, den Anbieter zu wechseln

Selbst für diejenigen, die bereits mit einem Festpreisangebot auf dem freien Markt sind, ist es ratsam, die Strom- und Gasrechnungen im Auge zu behalten und einen möglichen Anbieterwechsel in Betracht zu ziehen. Nach dem Rückgang der Rohstoffkosten wird erwartet, dass einige Betreiber in den kommenden Wochen Neukunden deutlich niedrigere Strom- und Gaspreise als derzeit anbieten werden. Für diejenigen, die in der Vergangenheit einen Vertrag auf dem freien Markt unterzeichnet haben, könnte ein Anbieterwechsel günstigere Bedingungen bedeuten.

Kein Versorgungsstopp bei Anbieterwechsel

Viele sorgen sich bei einem Anbieterwechsel über eine mögliche Unterbrechung der Versorgung. Die gute Nachricht ist, dass diese Befürchtung unbegründet ist, da die Umstellung auf keinen Fall zu einer Unterbrechung der Strom- oder Gasversorgung führt.

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