Coronakrise: Folgen für den internationalen Immobilienmarkt

Eine Einschätzung des Immobiliendienstleisters Savills

Gtres
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21 April 2020, Redaktion

Laut dem globalen Immobiliendienstleister Savills ist die Stimmung der internationalen Immobilienagenturen hinsichtlich der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Sektor überwiegend negativ.

Die von Savills durchgeführte Umfrage zeigt die wahrgenommenen Auswirkungen der Coronakrise solche Werte wie Immobilientransaktionen und Belegungsraten: In 67% der Antworten werden die Auswirkungen mäßig negativ bewertet und 29% der Befragten empfanden sie sogar als stark negativ.

Auf dem Kapitalmarkt wurde in 62% der globalen Immobilienbranchen in Rückgang der Transaktionen verzeichnet, insbesondere im Einzelhandel und im Hotelsektor, wo der Rückgang über 80% beträgt.

Die Preise für Gewerbeimmobilien gingen in 82% der Länder mit Ausnahme von Portugal, China, Vietnam und Malaysia zurück, während sie im Wohn- und Nichtwohnbereich, insbesondere in den Bereichen Büro und Logistik, unverändert blieben. Im Logistiksektor gab es in 57% der Länder keine Veränderung außer einer Zunahme der Transaktionen, vor allem aufgrund des Sektor mit der Gesundheitsversorgung.

Bei den Büros ging die Flächennachfrage in 70% der Länder nur moderat zurück (ein starker Rückgang in 13% der Länder). Der gleiche, nur mäßig negative Trend war im Wohnbereich zu beobachten.

Die Hotellerie hingegen weist die schlechtesten Ergebnisse auf: 95% der Befragten verzeichneten aufgrund der Einschränkungen der Bewegungsfreiheit einen Rückgang der Nachfrage. In 74% der untersuchen Länder wurde ein Umsatzrückgang im Einzelhandel beobachtet.

In Bezug auf die Vermietung während der Coronakrise könnten mögliche Anreize einen Wertverlust verhindern, insbesondere bei Büroräumen und im Logistikbereich.

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