Civita di Bagnoregio: Die „sterbende Stadt“ ist zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden

Civita di Bagnoregio UNESCO
Wikimedia Commons
28 Januar 2021, Redaktion

Der italienische Ort Civita di Bagnoregio, auch „sterbende Stadt“ genannt, ist 2021 zum Kandidat für das UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden. Der in der Gemeinde Bagnoregio im Norden Latiums gelegene Ort ist auch in der offiziellen Liste der schönsten Dörfer Italiens enthalten. Er erhielt seinen ominösen Namen als „sterbende Stadt“, da er seit Jahrhunderten von Erosion bedroht ist.

Italiens UNESCO-Kandidat wird nun dem Welterbekomitee vorgelegt, da die Nominierung vom Exekutivrat der italienischen Nationalen UNESCO-Kommission genehmigt wurde. Der italienische Minister für Kulturerbe, Aktivitäten und Tourismus, Dario Franceschini, betonte die Bedeutung dieser jüngsten Nominierung für Italien und gratulierte dieser „außergewöhnliche Stätte“.

Civita di Bagnoregio blickt auf eine reiche historische Vergangenheit zurück, die hauptsächlich auf den landwirtschaftlichen Problemen der Umgebung beruht. Der Spitzname „sterbende Stadt“ wurde von dem in Bagnoregio geborenen Schriftsteller Bonaventura Tecchi geprägt, weil die Bewohner dieses Dorfes seit dem Jahr 1650 gegen Erosion und Erdrutsche kämpfen, als ein Erdbeben der Stärke 8 Mittelitalien traf. Das heutige Erscheinungsbild des Dorfes reicht bis zum Ende des Mittelalters zurück und ist seitdem nahezu erhalten geblieben.

Italiens sterbende Stadt
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