Haustiere in Italien halten: Regeln, Rechte und Vorschriften

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Woran muss man sich halten, wenn man in Italien ein Haustier in einer Wohnung halten möchte? / Flickr
27 Februar 2019, Eleonora Passetto

Wer eine Katze oder einen Hund hat, weiß, dass es zuweilen etwas schwierig sein kann, seinen geliebten Vierbeiner in einer Wohnung zu halten, insbesondere dann, wenn im Wohnhaus nicht jeder so tierlieb ist. Welche Vorschriften existieren in Italien, die die Haltung von Haustieren in Wohnungen regeln?

Das italienische Gesetz Nr. 220 aus dem Jahr 2012 regelt das Miteinander in Wohngebäuden in Italien sowie die Haltung von Haustieren. Das Wichtigste, was man zu diesem Gesetz als Tierbesitzer wissen muss, ist, dass die Hausvorschriften der Eigentümergemeinschaft es Ihnen nicht untersagen können, ein Haustier in Ihrer Wohnung zu halten.

Was ist eigentlich ein „Haustier“?

Tiere wie Hunde, Katzen und Papageien fallen offensichtlich unter diese Kategorie, aber wie sieht es aus bei Kaninchen, Frettchen oder Schlangen? Was sagt das italienische Gesetz zur Haltung von exotischen Tierarten?

In diesem Fall könnte die Eigentümergemeinschaft die Haltung solcher exotischer Tiere verbieten, da sie nach italienischem Recht nicht als Haustiere gelten.

  • Der Besitzer muss stets auf sein Haustier achten, um sicherzugehen, dass es weder anderen Personen noch dem Eigentum Schaden zufügt.
  • Tierbesitzer sollten sicherstellen, dass ihr Tier die Wohnanlage nicht verschmutzt, und wenn dies doch der Fall sein sollte, sollten sie sich um die Reinigung kümmern. Denken Sie daran, immer immer Kotbeutel für den Fall der Fälle dabeizuhaben.
  • Die Hausvorschriften können Haustiere nicht aus den gemeinschaftlich genutzten Bereichen verbannen. Dieses Recht unterliegt jedoch bestimmten Regeln.
  • Hunde sollten in diesen öffentlichen Bereichen immer an der Leine geführt werden. Die Leine darf maximal 1,5 Meter lang sein.
  • Hundebesitzer müssen immer einen Maulkorb mitführen.

Anforderungen an Tierhalter in Italien:

  • Alle Hunde müssen mit ihrem Mikrochip im Hunderegister (Anagrafe Canina) registriert werden.
  • Sowohl Hunde als auch Katzen müssen gegen die wichtigsten und häufigsten Krankheiten geimpft sein.
  • Alle Haustiere müssen über eine Gesundheitskarte verfügen, die von einem qualifizierten Tierarzt ausgestellt wird.
  • Es ist wichtig, auf die Hygiene des Tieres und seinen Lebensraum zu achten (wenn Sie den Hund auf dem Balkon oder auf der Terrasse lassen und der Hund dort seine Geschäfte macht, achten Sie darauf, dass Ihre Nachbarn nicht durch unangenehme Gerüche belästigt werden).
  • Viele Beschwerden über Haustiere in Wohngebäuden hängen mit bellenden Hunden zusammen: Einige gesetzliche Präzedenzfälle gehen davon aus, dass der Besitzer des Tieres für etwaige Störungen verantwortlich ist, die sein Hund durch sein Bellen verursacht.
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