Nach der COVID-19-Pandemie in Italien ändern sich die Wohnungstrends. Viele Einwohner in den italienischen Städten, wie z. B. die Mailänder, verlagern ihre Suche auf größere Wohnungen, die nicht unbedingt im Zentrum der Stadt liegen, sondern eine ansprechende Umgebung bieten. Monza etabliert sich dabei als attraktiver Wohnort nach der Coronakrise. Werfen wir einen Blick auf die Analyse der Immobilienexperten von Abitare Co.
Von 2013 bis 2018 stiegen die Immobilienverkäufe in Monza, der Hauptstadt der Provinz Monza und Brianza, bereits um +71,1% gestiegen. In 10 Jahren ist der Anteil der Mailänder, die in diese Region gezogen sind, um +157% gestiegen. Sie werden von den niedrigeren Wohnkosten, einer menschenfreundlicheren und grüneren Stadt und der Anbindung an Mailand über die U-Bahnlinie M5 angezogen. Im Jahr 2019 registrierte die Hauptstadt Brianza 3.487 neue Meldungen von Zugezogenen aus anderen italienischen Gemeinden und 836 aus dem Ausland.
Aber wie teuer ist eine Immobilie in der Stadt Monza? Laut Abitare Co. beträgt der Preis für ein gepflegtes Haus aus Vorbesitz 2.280 Euro/m2 gegenüber 3.300 Euro/m2 in Mailand. Neubau-Immobilien kosten durchschnittlich etwa 2.850 Euro/m2, was etwa der Hälfte des Preises in Mailand entspricht, wo 5.600 Euro/m2 für Neubau-Immobilien gezahlt werden müssen.
„Aus den Analysen, die wir bezüglich des Angebots neuer Wohnungen in der Gemeinde Monza durchgeführt haben“, so Alessandro Ghisolfi, Leiter des Studienzentrums bei Abitare Co., „geht hervor, dass der heimische Markt die steigende Nachfrage, die in den letzten 18 Monaten verzeichnet wurde, nicht decken kann. Das Potenzial von Monza, mit zukünftigen Verkehrsanbindungen an Mailand und den Rest der Region Brianza wächst. In den kommenden Jahren wird die Nachfrage nach Neubau-Immobilien entsprechend den Objektarten, die das auf dem Mailänder Markt bereits so erfolgreich sind (Smart Homes mit hoher Energieeffizienz und Raum, der zur Arbeit und zum Entspannen genutzt werden kann), zunehmen. Die Sanierung stillgelegter Gebiete in Monza, wie das Arborea Living-Projekt, ein ehemaliges Industriegebiet von über 60.000 m2, ist ein wichtiger Schritt, um die wachsende Nachfrage zu befriedigen, die auf dem Mailänder Markt nicht gedeckt werden kann, insbesondere in Bezug auf die Kaufkraft.“
Unter den Wohnprojekten befindet das Via Val D'Ossola von Arborea Living, das die Sanierung eines ehemaligen Industriegebiets von über 60.000 m2 mit A3-Wohnungen der neuen Generation, intelligenten Dienstleistungen für die Bewohner und einem großen Park mit neuen Radwegen. Dazu kommt das Interesse des Architekten Stefano Boeri am Bau eines neuen vertikalen Waldes im stillgelegten Gebiet der Via Foscolo (15.000 m2), zusammen mit dem Vorschlag für einen neuen 20-stöckigen Wolkenkratzer und einen 34.000 m2 großen Park im Stadtteil San Fruttosio. All dies wird durch die neuen U-Bahn-Stationen verstärkt, die Teil der Verlängerung der Linie 5 (M5) der Mailänder U-Bahn sind, wodurch die Achse Mailand-Monza weiter gestärkt wird.