Die teuersten Städte in Italien, um eine Immobilie zu kaufen

Das Mailänder Viertel Brera-Napoleone ist die teuerste Gegend Italiens
Das Mailänder Viertel Brera-Napoleone ist die teuerste Gegend Italiens
4 November 2019, Redaktion

Mailand ist nach wie vor eines der angesagtesten Ziele für Immobilieninvestoren. Die Preise in dieser norditalienischen Stadt sind um 7,6% gestiegen; im Viertel Brera-Napoleone lag der Anstieg sogar bei 25,6%. Dies geht aus Daten des Immobilienportals idealista hervor.

Rom liegt in dem Ranking der teuersten Städte Italiens auf dem zweiten Platz. Die Hauptstadt verzeichnete eine allgemeine Preisveränderung von -3%, wobei jedoch ein Anstieg von 3,2% im Viertel Popolo-Navona-Quirinale verzeichnet wurde. Werfen wir einen detaillierten Blick auf die durchschnittlichen Quadratmeterpreise der größten italienischen Städte.

Der italienische Immobilienmarkt treibt auch die Preisentwicklung im Luxussegment auf dem Mailänder Markt voran. Die Immobilien mit den teuersten Quadratmeterpreisen befinden sich in der Hauptstadt der Lombardei. Im Viertel Brera-Montenapoleone liegen die Preise nach Angaben von idealista bei bis zu 11.148 Euro/m2. Rom und Venedig liegen auf dem zweiten und dritten Platz.

StadtViertelDurchschnittspreisjährl. Veränderung
MailandBrera-Montenapoleone11.148 Euro+25,6%
RomPopolo-Navona-Quirinale7.985 Euro+3,2%
VenedigSan Marco6.328 Euro+6,5%
NeapelPosillipo5.347 Euro+0,9%
FlorenzSanta Croce5.214 Euro+14,8%
BolognaGalvani4.288 Euro+4,3%
TurinCentro storico3.519 Euro+6,2%
GenuaQuinto-Nervi3.172 Euro-4,7%
BariSan Girolamo2.108 Euro+0,8%
PalermoLibertà1.867 Euro-2,6%

Rom liegt mit einem Durchschnittspreis von 7.985 Euro/m2, die für eine Immobilie im Viertel Navona-Popo-Quirinale, im Herzen des historischen Zentrums, gezahlt werden müssen, hinter Mailand. An dritter Stelle landet Piazza Venezia, in San Marco, wo durchschnittlich 6.328 Euro/m2 benötigt werden, um eine Immobilie zu kaufen.

Ähnliche Preise werden in Posillipo in Neapel (6.328 Euro/m2) und Santa Croce in Florenz (5.214 Euro/m2) verzeichnet. Unter den wichtigsten italienischen Städten werden die günstigsten Preise in Palermo verzeichnet. In der sizilianischen Hauptstadt ist Libertà mit einem Durchschnittspreis von 1.867 Euro/m2 das teuerste Viertel. Ähnliches gilt für Bari: In San Girolamo muss etwas mehr als 2.000 Euro/m2 gezahlt werden.

Bei den prozentualen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr fallen die Preisanstiege in Brera-Montenapoleone in Mailand (+25,6%) und Santa Croce in Florenz (+14,8%) auf. Eine positive Bilanz gibt es auch für San Marco in Venedig (+6,5%) und für das historische Zentrum von Turin (+6,2%).

Eine negative Preisveränderung gab es hingegen nur in zwei der untersuchten Städte: In Genua, wo Quinto-Nervi mit durchschnittlich 3.172 Euro/m2 das teuerste Viertel der Hauptstadt Liguriens ist, sanken die Immobilienpreise um 4,7% und in Palermo um 2,6%.

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