Mieten: Mailand einer der teuersten Märkte Europas für WG-Zimmer und Apartments

Die Mieten für WG-Zimmer und Apartments in Mailand gehören zu den teuersten Europas / Wikimedia
Die Mieten für WG-Zimmer und Apartments in Mailand gehören zu den teuersten Europas / Wikimedia
25 Februar 2019, Redaktion

Nach Angaben des HousingAnywhere European Rent Index, der die Mieten in den bei Studenten und jungen ausländischen Arbeitnehmern beliebtesten Städten analysiert, ist Mailand einer der teuersten Märkte.

Alle untersuchten Städte (Barcelona, Berlin, Brüssel, Madrid, Mailand, Rotterdam und Wien) wiesen im 4. Quartal 2018 einen Aufwärtstrend in jedem der untersuchten Segmente auf: WG-Zimmer, Apartments und Zweizimmerwohnungen.

Was die Zimmervermietung betrifft, ist Mailand unter den Befragten die europäische Stadt mit den höchsten Preisen (durchschnittlich 594,13 Euro; ein Anstieg von 3,49% im Jahresvergleich), gefolgt von Berlin (547,09 Euro; +7,32%) und Rotterdam (529,03 Euro; +2,95%). Der stärkste Preisanstieg wurde allerdings in Madrid verzeichnet (+7,69% im Vergleich zum Vorjahr), wo ein WG-Zimmer durchschnittlich 500 Euro kostet und damit Barcelona mit einem durchschnittlichen Preis von 470 Euro übertrifft.

Nach dem HousingAnywhere European Rent Index ist Mailand auch eine der teuersten Städte in Bezug auf die Miete von Apartments. Mit einem durchschnittlichen Preis von 825 Euro liegt die italienische Stadt an zweiter Stelle hinter Barcelona (mit 830 Euro nur knapp teurer als Mailand) und knapp vor Berlin (812 Euro). Den größten Anstieg der Mieten in diesem Marktsegment (8,56%) verzeichnet Rotterdam mit einem Durchschnittspreis von 740 Euro.

Auf dem Markt der Zweizimmerwohnungen liegen die beiden teuersten Städte, Mailand (1.133 Euro) und Barcelona (1.139 Euro und mit dem stärksten Anstieg aller Zeiten von 8,70%), praktisch auf Augenhöhe, gefolgt von Rotterdam (1.228 Euro und mit einer Verteuerung von +7,23% im Jahresvergleich).

Der Anstieg der Mietpreise spiegelt den zunehmenden Mangel an verfügbaren Immobilien wider, der den Wettbewerb zwischen Studenten und jungen ausländischen Fachkräften um geeignete Wohnungen verschärft. Dies äußert sich auch durch den Anstieg der Mieten für WG-Zimmer, Apartments und Zweizimmerwohnungen in Westeuropa.

„In vielen bei Auswanderern beliebten Städten übersteigt die Nachfrage nach Mietwohnungen derzeit das Angebot“, erklärt Djordy Seelmann, CEO von HousingAnywhere. „Die steigende Zahl internationaler Studenten und Young Professionals hat dazu geführt, dass es an bezahlbaren Wohnungen für diese Zielgruppe mangelt.“

Deshalb ist es wichtig, "Immobilienblasen zu vermeiden, die Studenten und Young Professionals daran hindern, in den zentralen Stadtteilen und in der Nähe von Universitäten eine geeignete Unterkunft zu finden. Es ist außerdem wichtig, dass die Städte diese Marktentwicklung langfristig berücksichtigen und mit der Schaffung von mehr Wohnraum in den am meisten nachgefragten Gegenden handeln, um den Markt ausgeglichener zu machen“, so Seelmann abschließend.

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