Ist es besser, Immobilien in Italien zu kaufen oder zu mieten?

Gtres
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15 Juni 2020, Redaktion

Ist es besser, eine Immobilie in Italien zu kaufen oder zu mieten? Beides hat Vor- und Nachteile. Aufgrund der COVID-19-Pandemie und ihren Auswirkungen auf den Immobilienmarkt sowie der Veränderung der Nachfrage ist diese Frage wichtiger den je geowrden. Die Experten von Tecnocasa geben uns hilfreiche Antworten, insbesondere bezogen auf die Situation in den wichtigsten Städten Italiens: Mailand, Rom und Neapel.

Derzeit sind die Zinssätze noch besonders günstig, die Immobilienpreise sind niedrig (obwohl sie in einigen Städten alllmählich wieder ansteigen) und auch die Mietpreise steigen langsam. Bei der Analyse, ob es besser ist, eine Immobilie zu kaufen anstatt zu mieten, werden folgende Variablen berücksichtigt:

  • ein Wohnungstyp mittlerer Größe
  • Immobilien in drei Bereichen: Zentrum, Halbzentrum und Außenbezirke von Mailand, Rom und Neapel
  • Kauf einer Zwei- oder Drei-Zimmer-Wohnung
  • Hypothek mit einer Laufzeit von 25 Jahren zu einem Zinssatz von 1,35 %, mit einer Deckung von 70% und 80% des Immobilienwertes, mit ausreichender Liquidität zur Deckung von mindestens 20% des Kaufpreises samt Nebenkosten bei Aufnahme einer Hypothek
  • Vergleich der Darlehensraten mit den Mietzahlungen
  • das für die Vergabe des Darlehens nötige Einkommen

Werfen wir einen Blick auf die Ergebnisse der Analyse in diesen drei italienischen Städten:

Immobilien in Mailand kaufen oder mieten

Im Stadtzentrum in der Gegend Porta Romana-Crocetta sind die Hypothekenraten für eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Wert von 393.500 Euro bzw. eine Drei-Zimmer-Wohnung im Wert von etwas mehr als 520.000 Euro niedriger als die dort verlangten Mieten. Dies gilt für eine Finanzierung von 80% des Kaufpreises und 70%. Aus diesem Grund ist in diesem Stadtteil Mailands der Kauf einer Immobilie die beste Wahl.

Im halbzentralen Bereich von Solari-Foppa ist sowohl beim Kauf einer Zwei-Zimmer-Wohnung als auch einer Drei-Zimmer-Wohnung mit 80% bzw. 70% Finanzierung die Rate des Darlehens niedriger als die Miete. Die Miete für eine Drei-Zimmer-Wohnung liegt bei rund 1.600 Euro, für eine Zwei-Zimmer-Wohnung sind rund 1.200 Euro fällig.

In den Außenbezirken von Barona-Santa Rita liegen die Darlehensraten ebenfalls unter den Mietpreisen (die Mieten liegen zwischen 950 und 1.200 Euro), so dass auch hier der Unterschied zwischen den Raten- und den Mietzahlungen Käufern einen klaren Vorteil verschafft.

Immobilien in Rom mieten oder kaufen

Im Zentrum vom Rom, z. B. im Ghetto di Roma, ist ein Mietvertrag die bequemste Option. Denn für eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Wert von 529.000 Euro würden Sie eine monatliche Miete von rund 1.200 Euro zahlen, im Vergleich zu einer Darlehensrate von 1.660 Euro. Auch bei einer Drei-Zimmer-Wohnung im Wert von 703.000 Euro lohnt es sich eher, zu mieten: Bei einer Finanzierung von 80% des Kaufpreises würde die Darlehensrate bei 2.210 Euro liegen, während lediglich 1.400 Euro für die Miete fällig wären.

Im halbzentralen Bereich von Prati-Cola di Rienzo und dem Vorort Centocelle-Faggi empfiehlt es sich, Immobilien zu kaufen anstatt zu mieten, insbesondere im Fall von Drei-Zimmer-Wohnungen, da die Hypothekenraten nur etwa die Hälfte der durchschnittlichen Mietpreise ausmachen.

Immobilien in Neapel kaufen oder mieten

In Neapel ist es am besten, zu kaufen, unabhängig von der Gegend. Einzige Ausname bildet eine Drei-Zimmer-Wohnung im Bezirk Fuorigrotta, wo Hypothekenraten und Mieten etwa gleich hoch sind (717 Euro für Hypothekenraten und 700 Euro Miete).

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