10 Anfängerfehler beim Mieten einer Immobilie

10 Anfängerfehler beim Mieten einer Immobilie
10 Anfängerfehler beim Mieten einer Immobilie
24 April 2018, Redaktion

Wenn Sie schon einmal eine Mietwohnung gesucht haben, wissen Sie, dass Sie bei den besten Angeboten sofort zugreifen sollten. Wenn Sie eine passende Immobilie zu einem günstigen Preis gefunden haben, kann es passieren, dass Sie den Mietvertrag übereilt unterschreiben und dabei typische Anfängerfehler begehen. Eventuell akzeptieren Sie Bedingungen, die Sie später bitter bereuen. Hier präsentieren wir Ihnen eine Liste mit 10 Dingen, die Sie bei Abschluss eines Mietvertrages vermeiden sollten:

1. Den Vertrag nicht komplett durchlesen. Den Mietvertrag sollten Sie nicht nur einmal, sondern mehrere Male sorgfältig durchlesen. Sie können darum bitten, vor dem offiziellen Termin einen Entwurf zu erhalten. So vermeiden Sie den Stress, den Vertrag in Anwesenheit des Vermieters zügig lesen zu müssen.

2. Die Wohnung eines Freundes, Bekannten oder Familienmitglieds mieten – ohne Vertrag: Auf den ersten Blick scheint es eine gute Idee zu sein, eine Immobilie von einem Freund, Bekannten oder einem Familienmitglied zu einem günstigen Preis zu mieten. Auf den zweiten Blick birgt dies allerdings einige Risiken, denn man weiß nie, was passieren kann.

3. Den Preis nicht verhandeln oder ansprechen, wenn Ihnen etwas nicht passt: Wenn die Miete Ihrer Meinung nach übertrieben hoch ist oder Ihnen eine Klausel des Mietvertrags ungerecht erscheint, sprechen Sie dies ruhig an. Sie haben nichts zu verlieren und können so eventuell unangenehme Missverständnisse vermeiden.

4. Mündliche Vereinbarungen akzeptieren, die der Vermieter nicht in den Vertrag aufnehmen will: Sollte der Vermieter Ihnen eine mündlich Zusage machen, diese aber nicht in den Vertrag aufnehmen wollen, haben Sie keine Garantie, dass er sich an das Vereinbarte halten wird. Lassen Sie sich stets alles schriftlich bestätigen.

5. Nicht alle Seiten des Mietvertrags unterzeichnen: Experten in Mietrecht empfehlen, alle Seiten des Mietvertrags zu unterzeichnen, und zwar beider Kopien. So verhindern Sie, dass der Vertragsinhalt nachträglich geändert wird.

6. Vor der Vertragsunterzeichnung den Zustand der Wohnung nicht überprüfen: Die an den Vermieter gezahlte Kaution kann dazu verwendet werden, vom Mieter verursachte Schäden zu reparieren. Damit Sie nicht unrechtmäßig beschuldigt werden, etwas beschädigt zu haben, das bereits kaputt war, sollten Sie den tatsächlichen Zustand der Wohnung vorher überprüfen.

7. Nicht alle Mängel der Immobilie schriftlich festhalten: Es ist ratsam, eine Liste aller Mängel des Hauses zu erstellen, die dem Mietvertrag als Anlage beigefügt wird.

8. Im Voraus zahlen: Zahlen Sie nichts im Voraus, bis Sie nicht die Immobilie gesehen und den Mietvertrag unterzeichnet haben. Falls Sie eine Anzahlung als Reservierung leisten müssen, achten Sie darauf, schriftlich festzuhalten, für welchen Zweck Sie die Zahlung leisten, welchen Betrag Sie vorab zahlen und was genau passiert, falls Sie vom Mietvertrag zurücktreten.

9. Sämtliche Klauseln des Vermieters akzeptieren: Manche Vermieter haben große Angst davor, an die falschen Mieter zu geraten und überschreiten die Grenze zwischen der Absicherung Ihrer Mieteinnahmen und Missbrauchsklauseln. Akzeptieren Sie niemals einen solchen Vertrag, sondern versuchen Sie, eine Einigung zu erzielen.

10. Kosten übernehmen, die Sie nicht bezahlen müssen: Bevor Sie eine Wohnung mieten, ist es am besten, zu überprüfen, welche Kosten vom Mieter und welche vom Vermieter getragen werden müssen. Im Vertrag sollte festgelegt werden, welche Arten von Reparaturen und von wem bezahlt werden müssen.

Originalartikel: 10 Errores básicos a la hora de alquilar un piso

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