Die Immobilienpreise in Italien sind im letzten Jahr um 2,9% gesunken

In fast allen Regionen Italiens sanken die Immobilienpreise
In fast allen Regionen Italiens sanken die Immobilienpreise
11 September 2019, Redaktion

Nach Angaben einer aktuellen Studie des Immobilienportals idealista setzt sich der Rückgang der Immobilienpreise in Italien weiter fort. Lediglich in der Toskana wurde ein leichter Anstieg verzeichnet (+1,2%); die größte Preissenkung wurde auf Sardinien beobachtet (-14,8%).

Die Toskana (2.234 Euro/m2) ist die einzige italienische Region, die eine Ausnahme macht. Im restlichen Italien belegen die regionalen Daten einen Rückgang der Immobilienpreise gegenüber den Daten von vor zwölf Monaten. Neben den bereits hervorgehobenen Daten über Sardinien (1.522 Euro/m2) fallen auch die Preisrückgänge im Aostatal (-8,9%) und im Latium (-7%) auf.

Das Aostatal bleibt trotz des starken Rückgangs die italienische Region mit den höchsten Durchschnittspreisen: 2.396 Euro/m2. Es folgen Ligurien (2.513 Euro/m2 und -4,2%), Trentino-Südtirol (2.349 Euro/m2 und -1,9%) und Latium (2.117 Euro/m2 und -7%), wo der Immobilienmarkt von Rom angekurbelt wird (2.293 Euro/m2).

Die Lombardei (1.706 Euro/m2 und -1,1%) weist ebenfalls eine ähnliche Situation auf, wobei Mailand die teuerste Stadt Italiens ist (2.352 Euro/m2 und +5,4%), gefolgt von Sondrio (1.765 Euro/m2), Como (1.752 Euro/m2) und Brescia (1.705 Euro/m2). Mantua (1.037 Euro/m2), Pavia (1.072 Euro/m2) und Cremona (1.073 Euro/m2) erscheinen am unteren Ende der Tabelle.

Die Toskana ist die Region, deren Regionalhauptstadt den höchsten Quadratmeterpreis aufweist: 2.816 Euro/m2 in Florenz. Aber auch in Lucca (2.514 Euro/m2), Grosseto (2.416 Euro/m2), Massa-Carrara (2.201 Euro/m2), Livorno (2.160 Euro/m2) und Siena (2.022 Euro/m2) liegen die Durchschnittspreise über 2.000 Euro/m2.

In Ligurien (2.513 Euro/m2 und -4,2%) zeichnet sich ein anderes Szenario ab: die Hauptstadt Genua ist die günstigste Stadt (2.088 Euro/m2), während Savona (3.154 Euro/m2) die teuerste ist. Es folgen Imperia (2.645 Euro/m2) und La Spezia (2.246 Euro/m2).

Im restlichen Norden, im Veneto (1.444 Euro/m2), ist Venedig die teuerste Stadt (2.111 Euro/m2). Im Piemont (1.262 Euro/m2) übertreffen die Immobilienpreise in Verbano-Cusio-Ossola (1.749 Euro/m2) die von Turin (1.407 Euro/m2). In der Emilia-Romagna sind Rimini (2.285 Euro/m2) und Bologna (2.009 Euro/m2) die teuersten Städte, die einen Preisanstieg von +1,3% bzw. 0,9% verzeichneten.

Bei den Regionen im Zentrum von Italien, neben den bereits erwähnten Regionen Toskana und Latium, wurde auch in den Marken (-5,6%) und in Umbrien (-4,7%) ein Rückgang der Preise im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. In den Marken sind die Immobilienpreise in Pesaro Urbino (1.727 Euro/m2 und -3,6%) am höchsten, in Umbrien besteht gewisses Gleichgewicht zwischen Perugia (1.143 Euro/m2) und Terni (1.013 Euro/m2).

Im Süden, in den Abruzzen ist Pescara (1.307 Euro/m2) die teuerste Stadt. In Molise werden deutlich geringere Immobilienpreise verzeichnet: 980 Euro/m2 in Campobasso und 796 Euro/m2 in Isernia. Ähnliches lässt sich über Kalabrien sagen (914 Euro/m2 im regionalen Durchschnitt), wo die teuerste Stadt Vibo Valentia mit 1.170 Euro/m2 ist.

In Kampanien (durchschnittlich 1.618 Euro/m2) ist Neapel die teuerste Stadt (2.007 Euro/m2). In der Region Basilicata (1.229 Euro/m2) liegen die Durchschnittspreise bei 1.382 Euro/m2 in Matera. In Apulien (1.178 Euro/m2) ist Bari die teuerste Stadt (1.455 Euro/m2).

In Bezug auf die Inseln wurden in Cagliari auf Sardinien die höchsten Immobilienpreise verzeichnet (1.715 Euro/m2), gefolgt von Sassari (1.508 Euro/m2). Auf Sizilien (1.087 Euro/m2 und -5,3% im Jahresvergleich) liegt Palermo (1.218 Euro/m2) vor Catania (1.195 Euro/m2).

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