Der Erwerb einer Immobilie in Italien ist häufig nicht nur eine Frage der Lage, sondern auch ein Statement in Bezug auf Lebensstil und Prestige, insbesondere bei einem beträchtlichen Budget. Bestimmte Wohngegenden zeichnen sich durch ihre Exklusivität, historische Bedeutung und internationale Anziehungskraft aus. Der Markt für Luxusimmobilien unterscheidet sich vom traditionellen Wohnimmobiliensektor, wo erstklassige Lagen sowohl aufgrund von Status als auch wegen der Größe geschätzt werden. Hier stellen wir die zehn teuersten Wohngegenden Italiens für den Immobilienkauf zu Beginn des Jahres 2026 vor.
Mailand belegt den ersten Platz
Angeführt wird die Liste vom historischen Zentrum Mailands, wo in den exklusivsten Straßen Wohnimmobilien durchschnittlich 11.069 Euro pro Quadratmeter kosten – der höchste Preis in ganz Italien. Solche Adressen sind zwar nur für wenige Personen erschwinglich, ziehen aber weiterhin internationale Käufer an, die von Veranstaltungen wie der Mailänder Modewoche und der Designwoche angelockt werden, welche die globale Attraktivität der Stadt weiter steigern.
Den zweiten Platz belegt das Zentrum Roms mit durchschnittlichen Immobilienpreisen von 7.520 Euro pro Quadratmeter in den begehrtesten Straßen der Ewigen Stadt. Ergänzt wird das Podium von einem weiteren Mailänder Stadtteil, Garibaldi–Porta Venezia, wo Wohnimmobilien durchschnittlich 7.337 Euro pro Quadratmeter kosten. Dies unterstreicht Mailands Position als exklusivste Stadt Italiens für Luxusimmobilien.
Mailands Luxushochburg
Mailand ist auch weiter unten auf der Liste gut vertreten. Die Plätze vier bis sechs belegen Fiera–De Angeli (7.275 €/m²), Navigli–Bocconi (6.922 €/m²) und Porta Vittoria (6.422 €/m²), was den unvergleichlichen Ruf der Stadt für gehobenes Wohnen und exklusive Immobilien unterstreicht.
Rom, Florenz und Como: Zeitlose Eleganz
Rom ist erneut vertreten, unter anderem mit den prestigeträchtigen Vierteln Prati (6.356 €/m²) und Parioli (6.153 €/m²), die traditionell bei Akademikern und Statussuchenden in der Hauptstadt beliebt sind. Komplettiert werden die Top Ten von den Stadtzentren von Florenz (5.638 €/m²) und Como (5.500 €/m²), wo sich Kulturerbe, Schönheit und moderner Luxus vereinen.
Weitere wichtige italienische Märkte
Neben den Top Ten bieten auch andere italienische Städte begehrte Immobilien. In Venedig erzielt La Giudecca Preise von 5.263 Euro pro Quadratmeter, während San Mamolo–Colli in Bologna 4.914 €/m² erreicht. Im exklusivsten Viertel Neapels, Posillipo–Chiaia–San Ferdinando, liegen die Durchschnittspreise bei 4.635 Euro pro Quadratmeter und bieten Käufern spektakuläre Ausblicke und unvergleichliches Prestige.
Auf dem italienischen Markt für Luxusimmobilien geht es bei der Lage nicht nur um Geografie, sondern um Lebensstil, Geschichte und Ansehen. Diese Wohngegenden repräsentieren zu Beginn des Jahres 2026 die Spitze des italienischen Luxusimmobilienmarktes, wo außergewöhnliche Adressen auf internationale Anziehungskraft treffen.