Immobilienpreise in Italien im Januar um 0,6% gesunken

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Immobilienpreise in Italien im Januar um 0,6% gesunken
19 Februar 2018, Redaktion

Die Preise für Immobilien aus Vorbesitz sind im Januar in Italien um 0,6% auf einen Durchschnittspreis von 1.810 Euro/m2 gesunken. Dies geht aus Daten des Immobilien-Marketplace idealista hervor, die weiterhin ein relativ düsteres Bild zeichnen. Im Vergleich zu Januar 2017 (1.895 Euro/m2) beträgt der Unterschied zum Vorjahr -4,4%.

Regionen

In 8 Regionen wurde im Januar ein Anstieg der Immobilienpreise verzeichnet; der höchste in Piemont (2,0%), gefolgt von Emilia-Romagna (0,7%) und Sardinien (0,6%). In Ligurien blieben die Preise stabil, während die restlichen Regionen mit starken Preissenkungen zu kämpfen hatten, insbesondere Latium (-3,0%), Umbrien (-2,4%) und Apulien (-1,6%).

In Bezug auf die nominalen Werte ist Ligurien mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.614 Euro die teuerste Region, um Immobilienkäufe zu tätigen, gefolgt von Aostatal mit 2.438 Euro/m2 und Latium mit 2.377 Euro/m2. Am unteren Ende der Preisliste befinden sich Kalabrien mit 897 Euro/m2, Molise (1.012 Euro/m2) und Sizilien (1.138 Euro/m2).

Provinzen

Die Situation in den Provinzen ist nach wie vor problematisch; dort sind die Immobilienpreise in 55 von 107 Fällen gesunken. Der höchste Rückgang im Januar wurde in Terni (-6,0%) und Fermo (-4,8%) verzeichnet, gefolgt von Frosinone und Viterbo, beide mit Preissenkungen um 3,8%. Die stärkste Wiederbelebung gab es in Alessandria (8,6%), Lodi (6,8%) und Benevento (5,8%).

Die Rangliste der teuersten Provinzen wird von Savona angeführt (3.369 Euro/m2), gefolgt von Südtirol (3.149 Euro/m2) und Imperia (2.691 Euro/m2). Im unteren Bereich der Tabelle finden sich 17 Provinzen mit Quadratmeterpreisen von unter 1000 Euro, von Ragusa (991 Euro/m2) bis zum Schlusslicht Biella (649 Euro/m2).

Städte und Provinzhauptstädte

Trotz des allgemeinen Negativtrends im Januar wurde in 62 der 104 beobachteten Provinzhauptstädte ein Anstieg der Immobilienpreise beobachtet: Alessandria (7,2%), Fermo (5,9%) und Cuneo (5,0%) verzeichneten die stärksten Steigerungen. Auch für die Immobilienmärkte der bedeutendsten Städte Italiens hat das Jahr gut angefangen, wie die positiven Zahlen von Turin (4,3%), Neapel (3,1%), Mailand (1,5%), Bologna (1,1%) und Florenz (0,6%) beweisen. Rom und Venedig bleiben mit einem Minus von 0,7% im negativen Bereich. Frosinone (-5,0%), Viterbo (-4,7%) und Belluno (-4,0%) verzeichneten starke Rückgänge; in diesen Städten mussten verkaufswillige Eigentümer ihre Preisforderungen größtenteils revidieren.

In der Rangliste der Immobilienpreise ist Venedig (4.347 Euro/m2) die teuerste Stadt vor Florenz (3.459 Euro/m2) und Bozen (3.423 Euro/m2). Schlusslicht der vom Immobilienportal idealista erstellten Liste ist Biella mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 725 Euro vor Caltanissetta (747 Euro/m2) und Alessandria (847 Euro/m2).

Der Immobilienpreisindex von idealista

Das Immobilienportal idealista ist derzeit eine der von Privatpersonen und Immobilienmaklern meistgenutzten Websites in Italien, um Immobilien zu kaufen, zu verkaufen, zu mieten oder zu vermieten. Mit einer Datenbank von über 1 Million Immobilien führt die Markforschung von idealista seit 2007 Analysen zum Immobilienpreisindex in Italien durch.

Für die Erstellung dieses Index wurden 409.264 Anzeigen analysiert, die im Januar 2018 auf idealista veröffentlicht waren. Die Immobilien die zur Datenverwertung verwendet wurden haben die Qualitätsanforderungen aufgrund der zur Verfügung gestellten Informationen zu Preis, Größe, Aufteilung und Nichtduplizierung bestanden.

Um eine hinreichende Standardisierung der Ergebnisse zu ermöglichen, werden nur Gemeinden analysiert, in denen während des Untersuchungszeitraums konstant durchschnittlich 50 oder mehr Immobilien aus Vorbesitz zum Verkauf angeboten wurden. Gemeinden, die diesen Wert nicht erreichten, wurden von der Analyse ausgeschlossen, ebenso wie solche, die in diesem Zeitraum eine Abweichung in der Anzahl der Anzeigen von mehr als 30% aufwiesen.

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