Immobilienpreise in Italien im August um 0,7% gesunken

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Der Immobilienpreisindex von idealista untersucht die Entwicklung der italienischen Immobilienpreise / Gtres
12 September 2018, Redaktion

Die Durchschnittspreise für Gebrauchtimmobilien in Italien sind im August um 0,7% auf einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 1.780 € gesunken, wie aus dem Immobilienpreisindex von idealista hervorgeht.

Dieser Rückgang fiel etwas niedriger aus als der Rückgang von 1,1% im August 2017. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Preise somit um 2,2% und somit deutlich weniger als im Vorjahr.

Regionen

Die größten Preissenkungen im Immobilienpreisindex wurden in Lazio (-1,7%), Friaul-Julisch Venetien (-1,6%) und Abruzzen (-1,4) verzeichnet. Der rückläufige Trend erstreckt sich auf 13 weitere regionale Märkte, von -1,3% in Kampanien, Trentino-Südtirol und Venetien bis hin zu -0,1% in der Toskana. Aostatal (2%), Molise (1,8%), Marken (0,8%) und Basilicata (0,5%) sind die einzigen Makrozonen, die nicht vom Rückgang der Immobilienverkäufe zu Ende des Sommers betroffen sind.

Bei den nominalen Werten bleibt Ligurien mit 2.531 Euro/m2 die teuerste Region, gefolgt vom Aostatal (2.451 Euro/m2) und Trentino-Südtirol (2.366 Euro/m2). Im unteren Teil der Tabelle liegen Kalabrien (898 Euro/m2), Molise (1.044 Euro/m2) und Sizilien (1.114 Euro/m2).

Provinzen

In den Provinzen wird weitgehend eine negative Tendenz bei den Immobilienpreisen verzeichnet: In 70 der 108 untersuchten Provinzen sind die Preise rückläufig. Die größten Preissenkungen verzeichnete die südlichste Provinz Sardiniens, Carbonia-Iglesias (-5,6%), gefolgt von Nuoro (-4,5%) und Agrigento (-3,6%). Die stärksten Preisanstiege wurden dagegen in Ascoli Piceno (2,8%), Macerata (2,4%) und Arezzo (2,2%) registriert.

Das Liste der teuersten Provinzen wird von Savona angeführt (3.377 Euro/m2), gefolgt von Bozen (3.156 Euro/m2) und Florenz (2.646 Euro/m2). Am unteren Ende der Rangliste befinden sich 17 Großräume mit Immobilienpreisen, die die 1000 Euro pro Quadratmeter nicht überschreiten, von Taranto (988 Euro/m2) bis Biella (643 Euro/m2).

Großstädte und Provinzhauptstädte

Betrachtet man die Immobilienpreise in den Städten, so zeichnet sich eine negative Tendenz in 53 Städten gegenüber leichten Preisanstiegen in 51 Städten ab.

Mit einem Rückgang von 4,5% ist Campobasso die Stadt, die im August die schlechtesten Daten verzeichnete. Dahinter folgen Belluno (-3,8%) und Vercelli (-3,2%). Die Städte, die sich in der Analysephase erholt haben, sind Arezzo (3,6%), Pordenone (3,4%) und Oristano (3,1%).

Bei den Großstädten wurden Schwankungen von -0,9% in Rom bis zu +0,8% in Neapel verzeichnet. Mailand konsolidiert den positiven Trend mit einer Erholung von 0,3%; Bologna, Bari, Florenz, Turin und Palermo registrierten fast stabile Immobilienpreise.

Im Ranking der Preise ist Venedig (4.408 Euro/m2) die teuerste Stadt vor Florenz (3.579 Euro/m2) und Bozen (3.418 Euro/m2). Im Immobilienpreisindex von idealista liegt Biella mit 716 Euro/m2 vor Caltanissetta (720 Euro/m2) und Agrigento (851 Euro/m2).

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